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„Inka Grings ist eine herausragende Spielerin“ |
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| Inka Grings mag Musicals. Und Ernest Marchain interessiert sich für Fußball. Insofern passt es, dass sich die Nationalspielerin und der Starlight Express Darsteller vor dem Länderspiel der DFB-Auswahl gegen Russland (am Donnerstag, 6. August 2009, 17.25 Uhr, im Bochumer rewirpowerSTADION, live übertragen in der ARD) getroffen haben. Der Musical-Star, der die Diesellok Greaseball in dem Welterfolg von Andrew Lloyd Webber spielt, sieht interessante Parallelen zwischen seinen Auftritten auf der Bühne und einem Fußballspiel. Im Gespräch mit DFB-Redakteur Niels Barnhofer kündigte er zudem an, sich das Russland-Spiel im Stadion anzuschauen. |
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Frage: Herr Marchain, was ist anstrengender: Eine Aufführung von Starlight Express oder ein Fußballspiel?
Ernest Marchain: Ich denke ein Fußballspiel, weil die Spieler 90 Minuten einer konstanten Belastung ausgesetzt sind, ohne Pause. Starlight Express ist körperlich sehr anstrengend, aber wir bekommen immer wieder kurze Pausen, in denen wir Luft holen und etwas Wasser trinken können. Obwohl, wenn ich es recht bedenke: Wir tanzen, singen und tragen bis zu 18 Kilogramm schwere Kostüme: Die Antwort lautet dann wohl eher unentschieden.
Frage: Als die Diesellok Greaseball haben Sie eine sportliches Pensum bei jeder Aufführung zu absolvieren. Gibt es Parallelen zum Fußball?
Ernest Marchain: Oh ja! Wir alle müssen ein sehr gutes räumliches Wahrnehmungsvermögen haben, unsere Körper bestens kennen und mit den Energien über einen längeren, anstrengenden Zeitraum gut haushalten. Kurz gesagt: Wir müssen topfit sein und unsere Kräfte gut ausbalancieren. |
Buffy (Sian Frost), Fußball-Nationalspielerin
Inka Grings
und Greaseball (Ernest Marchain)
freuen sich auf das Spiel.
(Fotograf: Jens Hauer) |
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Frage: Beschreiben Sie Ihre sportlichen Höchstleistungen auf der Bühne?
Ernest Marchain: In den Rennen fahren wir bis zu 60 km/h schnell mitten durch das Publikum. Außerdem mache ich einen Salto, mit dem ich einen Höhenunterschied von vier Metern bewältige, einen einhändigen Handstand sowie einen Sprung aus voller Fahrt in fünf Meter Tiefe.
Frage: Welchen Trainingsaufwand betreiben Sie?
Ernest Marchain: Mein Job ist mein Training! Starlight Express auf Rollschuhen zu spielen, ist das beste Training überhaupt, alle Muskelgruppen werden beansprucht, so dass ich in meiner Freizeit nicht noch zusätzlich trainieren muss.
Frage: Standen Sie einmal vor der Wahl entweder ins Show-Geschäft zu gehen oder einem Sport professionell nachzugehen? Wenn ja, warum haben Sie sich für die Kunst entschieden?
Ernest Marchain: Als Teenager, mit 16 Jahren, wollte ich unbedingt professionell Baseball spielen. Das Team bestand damals aber nur aus Individualisten und es kam kein richtiges Teamgefühl auf. Da bot sich die Chance, in den Bereich Theater und Musik einzusteigen, in eine wunderbare Gruppe, außerdem habe ich immer schon sehr gerne und gut gesungen, da war der Wechsel für mich klar.
Frage: Welchen Bezug haben Sie zum Fußball?
Ernest Marchain: Ich interessiere mich sehr für die Bundesliga, aber am Liebsten schaue ich mir Länderspiele an. Und wenn die USA nicht vertreten ist, drücke ich selbstverständlich Deutschland die Daumen.
Frage: Das Starlight Express-Theater steht in unmittelbarer Nähe des rewirpowerSTADIONs. Sind Sie häufig Besucher der Spiele des VfL Bochum?
Ernest Marchain: Leider nein! Ich habe es erst wenige Male in das rewirpowerSTADION geschafft, da die Spiele und unsere Shows in der Regel zeitgleich stattfinden. Aber wenn wir in unseren Pausen genau hinhören, dann hören wir den Jubel aus dem Stadion und wissen gleich, wenn ein Tor gefallen ist.
Frage: Verfolgen Sie den deutschen Frauenfußball?
Ernest Marchain: Ich bin interessiert, habe aber leider nicht die Zeit, ihn regelmäßig zu verfolgen.
Frage: Kennen Sie Spielerinnen der deutschen Frauen-Nationalmannschaft?
Ernest Marchain: Ich kenne seit Kurzem Inka Grings persönlich, sie ist wunderbar und eine wirklich herausragende Spielerin!
Frage: Werden Sie sich das Länderspiel der DFB-Auswahl gegen Russland im Stadion anschauen?
Ernest Marchain: Natürlich, ich habe mir direkt Urlaub genommen, um das Spiel live mitzuerleben.
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Als Diesellok "Greaseball" lässt Ernest Marchain Funken sprühen.
(Fotograf: Jens Hauer) |
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