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SKATE DEPARTMENT
ROLLSCHUHE PASSEN WIE ANGEGOSSEN |
Täglich bis zu zehn Stunden bewegen sich die Darsteller während der Probenzeit auf Rollschuhen. Dass diese wie angegossen sitzen, dafür sorgen die Skate-Mechaniker. Sie setzen jeden Rollschuh aus 146 Einzelteilen zusammen und passen ihn individuell an. Während der Show halten sie sich hinter der Bühne bereit, um im Schein der Taschenlampe bei Bedarf flugs Räder, Stopper oder Achsen auszuwechseln.
Auch für die funkensprühenden Handschuhe (Electra) und Rollschuhe (Greaseball) sind die Mechaniker zuständig. Auf den Punkt genau zünden sie die Pyrotechnik per Fernsteuerung. |
Boxenstopp im Skate Department |
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KOSTÜME / DRESSER
AUS MENSCHEN WERDEN ZÜGE |
Außer Rollschuhen und Perücken entstehen bei STARLIGHT EXPRESS auch die Kostüme in Handarbeit. In der theatereigenen Schneiderei sind rund 20 Mitarbeiterinnen beschäftigt. Unterstützt werden sie von Bühnenbildnern, die zum Beispiel aufgenähten kleinen Rädern und Puffern aus Gummi mittels Airbrushtechnik den typischen Eisen(bahn)-Look verpassen. Dazu formen und gestalten sie liebevoll die Helme, die die Darsteller nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen bei den Rennen tragen müssen.
Ungezählte Nieten und Pailletten finden sich auf den Kostümen wieder, sie werden per Hand aufgesetzt. Schulterboxen und Brustplatten wollen geformt und anschließend lackiert werden. Zu den aufwendigsten Kostümen zählt das der alten Dampflok, für das die Schneiderinnen vier Monate benötigen. Am Ende wiegt es 18 Kilogramm.
So schwer und kompliziert gestaltet sind die Kostüme, dass die Darsteller alleine nicht hineinkommen können– zwei Ankleider, im Fachjargon auch „Dresser“ genannt, stehen jeweils zur Hilfe bereit. |
Greaseball wird für die Show gedressed |
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